01.09.2022 Aufwandsentschädigung bei der Durchführung von Drückjagden zur ASP Bekämpfung

Für die Durchführung von Gesellschaftsjagden (Drückjagd, Gemeinschaftsansitz im Rahmen der Erntejagd), als auch für Durchführung von Fallwildsuchen gibt es einen staatlichen Zuschuss für pro Teilnehmer! Interesse? Meldebögen und Beantragung bitte über Gunter Franke, ASP-Koordinator: gunter.franke59@outlook.de

Weitere Informationen sowie benötigte Teilnahme- und Streckenlisten für den Erhalt der Aufwandsentschädigung entnehmt ihr bitte den angehängten Dokumenten oder unter www.asp-jagd-sachsen.de

  1. Flyer 1 Aufwandsentschädigung bei Drückjagden zur ASP Bekämpfung (PDF-Download)
  2. Flyer 2 Aufwandsentschädigung bei Drückjagden zur ASP Bekämpfung (PDF-Download)
  3. Teilnehmerliste Ansitzdrückjagd Schütze (PDF-Download)
  4. Teilnehmerliste Ansitzdrückjagd Treiber (PDF-Download)
  5. Teilnehmerliste Ansitzdrückjagd Hunde (PDF-Download)
  6. Streckenliste (PDF-Download)

09.08.2022 Hinweise an die Jägerschaft zum Transport von ASP-Proben

Das LTBZ macht aus gegebenen Anlass darauf aufmerksam, dass die ASP-Proben von erlegtem Schwarzwild (Schweiß und auch Tupfer) bitte möglichst kühl und schnellstmöglich an die Landesuntersuchungsanstalt (LUA) geschickt werden. Hintergrund: Durch die hohen Außentemperaturen (insbesondere auch hohen Temperaturen in Fahrzeugen) kommt es zu verstärkter Zersetzung von Eiweißen und DNS in den Proben. Da das ASP-Virus von einer Eiweißhülle umgeben ist, aus DNS besteht und an eiweißhaltige Blutzellen gebunden ist, kommt es dadurch zu Absenkungen der Viruslast und es können Testergebnisse mit zu geringer Viruslast oder sogar falsch negative Testergebnisse entstehen. Dies führt dazu, dass gegebenenfalls ein gekühlter Wildkörper positiv ist und aufgrund eines negativen Testergebnisses durch eine überhitzte Probe als unbedenklich gilt. Von diesem geht eine erhebliche Gefahr der Weiterverbreitung des ASP-Virus aus. Konsequenz: Wenn die derzeitige Möglichkeit der Verwertung von negativ getestetem Schwarzwild im häuslichen Umfeld nicht aufs Spiel gesetzt werden soll, muss darauf geachtet werden, dass die Proben a) möglichst schnell zur Untersuchung gelangen, b) möglichst kühl bis zum LÜVA und dann gekühlt weiter bis zur LUA transportiert werden.

Hier finden Sie den Brief des SMUL :[Probentransport ASP]

14.04.2022 Infobrief des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Liebe Weidgenossen, hier findet Ihr einen sehr interessanten und lesenswerten Infobrief des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur ASP mit umfangreichen Informationen zu Fallwildsuche, Fallenjagd auf Schwarzwild, sowie Entschädigungen bei ASP-bedingten Nutzungseinschränkungen.

Hier ist der Link zum Brief:

Infobrief des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

17.03.2022 Mitteilung des Landesjagdverbandes zur verstärkten Bejagung im ASP-Restriktionsgebiet

Werte Weidgenossinnen und Weidgenossen,

das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) hat den Landesjagdverband Sachsen e.V. mit der verstärkten Bejagung von Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP u.a. im Restriktionsgebiet des Landkreises Görlitz beauftragt. Hierfür bekommt der LJVSN e.V. im Rahmen eines Förderprogrammes von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) einen Betrag in Höhe von rund 1,5 Millionen € zur Verfügung gestellt , der zuvor in einer Kabinettssitzung der Sächsischen Staatsregierung beschlossen worden ist. Das Ziel des Projektes ist die signifikante Reduktion des Schwarzwildbestandes im Restriktionsgebiet , um die ASP soweit wie möglich einzudämmen. Mit dem durch den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellten Betrag werden sowohl die notwendigen personellen Voraussetzungen für die Maßnahmen geschaffen als auch die erforderliche Ausrüstung dafür beschafft. Das Bejagungskonzept sieht Drückjagden, aber auch Erntejagden und die Möglichkeit des Einzelansitzes vor.

 

Hier finden Sie den Brief des Landesjagdverbandes mit allen weiterführenden Informationen und den Kontaktdaten des Koordinators, Herrn Georg Stötzel mit der Bitte, die zur Verfügung gestellten Ressourcen umfangreich zu nutzen :[BRIEF LJV SN PDF]

19.01.2022 Erweiterung der ASP Restriktionszonen durch die Landesdirektion Sachsen

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat aufgrund neuer ASP-Infektionsherde insbesondere im westlichen Teil des Landkreises Bautzen sowie im südlichen Teil des Landkreises Görlitz die Restriktionszonen erweitert.

Hier sind die Links der veröffentlichten Allgemeinverfügungen auf der Seite der LDS:

Festlegung der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) in den LK Görlitz und Bautzen

Festlegung der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) in den LK Bautzen, Meißen und der LH Dresden

Festlegung der Sperrzone I (Pufferzone) in den LK Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der LH Dresden

Die kartografische Darstellung des o. g. Gebietes als interaktive Karte findet ihr hier im Geoportal - Sachsenatlas

Besteuerung der ASP-Aufwandsentschädigung

 

Informationen zur Besteuerung der ASP-Aufwandsentschädigung

 

Derzeitige Aufwandsentschädigungen aus der Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen zum Schutz gegen die ASP:

 

Erfüllung der Anzeigepflicht sowie die Mitwirkung bei der Bergung und Beseitigung von Schwarzwild: 30 Euro

Kennzeichnung, Probeentnahme, Ausfüllen des Begleitscheins und Probenübergabe: 20 / 50 Euro

Verzicht auf Aneignung gesund und krank erlegter Wildschweine: 150 Euro

 

Die Prämien sollen den Jagdausübungsberechtigten als Ausgleich für den ihnen entstandenen Mehraufwand dienen, den bei Verzicht auf Aneignung entgehenden Vermarktungswert ersetzen und gleichzeitig einen Anreiz schaffen, verstärkt Schwarzwild zu bejagen, um so einer Ausbreitung der ASP entgegenzuwirken.

 

Liegt beim Jagdausübungsberechtigten keine selbstständige gewerbliche Tätigkeit vor, sind die Einnahmen durch diese Aufwandsentschädigungen als sonstige Einkünfte i.S.d. § 22 Nummer 3 EStG zu erfassen.

Betragen die Einkünfte weniger als 256 Euro im Kalenderjahr, sind diese nicht einkommensteuerpflichtig.

Wird die Freigrenze überschritten, sind die erhaltenen Zahlungen vom Empfänger in dessen Einkommensteuererklärung sowie gegebenenfalls in der entsprechenden Gewinnermittlung anzugeben.

 

Besteuerung der ASP-Aufwandsentschädigung, Mitteilung des Sächsischen Staatsministerium

f. Finanzen [Download]

Handlungsempfehlung bei Funden von Wildschweinkadavern in Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest

 

Anbei die vom Sächsischen Staatministerium empfohlenen Maßnahmen bei Funden von Wildschweinkadavern, mit der Bitte um dringende Beachtung und Einhaltung.

Merkblatt ASP Waldboden Desinfektion [Download]